Ist Georgien ein Steuerparadies?
Nein, Georgien ist kein klassisches Steuerparadies, aber es ist ein steuerlich attraktives Land mit vielen legalen Vorteilen – besonders für Unternehmer, Investoren und digitale Nomaden.
📌 Was ist ein Steuerparadies?
Ein Steuerparadies ist ein Land, das:
- keine oder extrem niedrige Steuern erhebt (z. B. 0 % Einkommensteuer),
- keine oder kaum Meldepflichten hat,
- sehr hohe Anonymität garantiert,
- oft in internationalen „Schwarzlisten“ auftaucht.
Beispiele: Cayman Islands, British Virgin Islands, Panama.
🇬🇪 Georgien im Vergleich: Kein klassisches Steuerparadies – aber…
✅ 1. Sehr niedrige Steuern
- Einkommenssteuer: pauschal 20 %
- Körperschaftsteuer: 0 % auf nicht ausgeschüttete Gewinne
- Dividendensteuer: nur 5–15 %
- Kleinunternehmerregelung: nur 1 % Umsatzsteuer (bis ca. 165.000 €/Jahr)
✅ 2. Keine Vermögens-, Erbschafts- oder Schenkungssteuer
Für nahe Angehörige gibt es keinerlei Steuerbelastung.
✅ 3. Kein automatischer Informationsaustausch (kein CRS)
Georgien meldet Kontodaten nicht automatisch an deutsche oder europäische Steuerbehörden – das sorgt für hohe Diskretion.
✅ 4. Steuerfreiheit für Nicht-Residenten auf Kapitalerträge
Ausländer, die in Georgien nur ein Bankkonto haben, zahlen keine Steuer auf Zinsen, Dividenden oder Kursgewinne.
🚫 Aber: Georgien ist kein Schwarzgeld-Territorium
- Die Banken sind gut reguliert
- Herkunftsnachweise für größere Summen werden verlangt
- OECD-konform, aber nicht im automatischen Meldesystem
Georgien ist kein Steuerparadies, aber ein strategisch kluges Niedrigsteuerland – transparent, rechtssicher und unternehmerfreundlich.
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