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Ist Georgien ein Steuerparadies?

12. Juli 2025 / Zukunft2

Nein, Georgien ist kein klassisches Steuerparadies, aber es ist ein steuerlich attraktives Land mit vielen legalen Vorteilen – besonders für Unternehmer, Investoren und digitale Nomaden.

📌 Was ist ein Steuerparadies?

Ein Steuerparadies ist ein Land, das:

  • keine oder extrem niedrige Steuern erhebt (z. B. 0 % Einkommensteuer),
  • keine oder kaum Meldepflichten hat,
  • sehr hohe Anonymität garantiert,
  • oft in internationalen „Schwarzlisten“ auftaucht.

Beispiele: Cayman Islands, British Virgin Islands, Panama.

🇬🇪 Georgien im Vergleich: Kein klassisches Steuerparadies – aber…

1. Sehr niedrige Steuern

  • Einkommenssteuer: pauschal 20 %
  • Körperschaftsteuer: 0 % auf nicht ausgeschüttete Gewinne
  • Dividendensteuer: nur 5–15 %
  • Kleinunternehmerregelung: nur 1 % Umsatzsteuer (bis ca. 165.000 €/Jahr)

2. Keine Vermögens-, Erbschafts- oder Schenkungssteuer

Für nahe Angehörige gibt es keinerlei Steuerbelastung.

Ist Georgien ein Steuerparadies?

Ist Georgien ein Steuerparadies?

3. Kein automatischer Informationsaustausch (kein CRS)

Georgien meldet Kontodaten nicht automatisch an deutsche oder europäische Steuerbehörden – das sorgt für hohe Diskretion.

4. Steuerfreiheit für Nicht-Residenten auf Kapitalerträge

Ausländer, die in Georgien nur ein Bankkonto haben, zahlen keine Steuer auf Zinsen, Dividenden oder Kursgewinne.

🚫 Aber: Georgien ist kein Schwarzgeld-Territorium

  • Die Banken sind gut reguliert
  • Herkunftsnachweise für größere Summen werden verlangt
  • OECD-konform, aber nicht im automatischen Meldesystem

Georgien ist kein Steuerparadies, aber ein strategisch kluges Niedrigsteuerlandtransparent, rechtssicher und unternehmerfreundlich.

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